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Was für ein Glaube... eine Geschichte zum Nachdenken

Wer mit Gott lebt, der erlebt ihn auch. Hier darfst Du erzählen, was Du mit Gott erlebt hast, oder gerade erlebst. Wie sich Gottes Gegenwart im Alltag für Dich zeigt...

Was für ein Glaube... eine Geschichte zum Nachdenken

Beitrag#1von cloudy » 8. Mär 2015 13:57

Stefan war ein zauberhafter Achtjähriger, als er seine Mutter und seinen Vater über seinen kleinen Bruder Michael sprechen hörte.
Alles was Stefan wusste war, dass sein Bruder sehr krank war und dass sie zu wenig Geld besaßen.
Nächsten Monat sollten sie zudem umziehen in eine Blockwohnung, denn Papa hatte nicht das Geld für alle Rechnungen von der Krankenkasse, den Steuern, der Elektrizität und für das Haus.
Nur eine sehr teure Operation
in einer Spezialklinik in London könnte Michael noch retten, und es schien niemanden zu geben, der ihnen das Geld leihen würde.
Er hörte, wie sein Papa seiner tränenüberströmten Mutter mit hoffnungsloser Stimme sagte: «Nur ein Wunder kann ihn noch retten.»

Stefan ging in sein Zimmer und zog eine schön verzierte Schatulle aus dem Versteck im Wandschrank.
Er schüttete all das Kleingeld auf den Fussboden und zählte es sorgfältig – gleich drei Mal.
Die gesamte Summe musste genau die Richtige sein. Irrtum war vollkommen ausgeschlossen.
Sorgfältig steckte er die Münzen zurück ins Schatzkästlein, setzte den Deckel darauf und schlüpfte aus der Hintertür hinaus.
Er ging an sechs Häuserblöcken entlang bis zur Apotheke mit der weißen Schlange auf dem Schild oberhalb der Tür.

Ganz hinten im Laden musste der Apotheker sein.
Er unterhielt sich angeregt mit einem vornehmen Kunden.
Geduldig wartete Stefan, dass er ihn bemerkte, aber das Gespräch war offenbar sehr wichtig.
Stefan machte mit seinen Füssen in den Turnschuhen ein quietschendes Geräusch. Nichts.
Er räusperte sich und versuchte dabei möglichst erwachsen zu klingen. Nichts tat sich.
Endlich nahm er ein Geldstück aus seinem Schatzkistlein und ließ es auf dem Glastresen klimpern.
Das war erfolgreich!
«Und was möchtest du?», fragte endlich der Apotheker in gelangweiltem Ton.
«Ich unterhalte mich gerade mit meinem Bruder aus England, den ich schon ewig nicht mehr gesehen habe», sagte er, ohne eine Antwort auf seine Frage abzuwarten.
«Nun, ich möchte mit Ihnen über meinen Bruder reden», gab Stefan in dem selben gelangweilten Ton zurück.
«Er ist wirklich sehr, sehr krank ... und ich möchte ein Wunder kaufen.»

«Wie bitte?», sagte der Apotheker.
«Er heißt Michael und in seinem Kopf wächst etwas Böses, und mein Vater sagt, nur ein Wunder kann ihn noch retten. Was kostet also ein Wunder?»
«Wir verkaufen hier keine Wunder, mein kleiner. Es tut mir leid, aber ich kann dir nicht helfen», sagte der Apotheker mit
etwas freundlicherer Stimme.
«Hören Sie, ich habe Geld, um es zu bezahlen. Und wenn es nicht genug ist, werde ich den Rest noch holen.
Sagen Sie mir nur, wie viel es kostet.»

Der Bruder des Apothekers war ein gut angezogener Mann.
Er beugte sich zu Stefan herunter und fragte den kleinen Buben: «Was für ein Wunder braucht dein Bruder denn?»
«Ich weiß nicht», antwortete Stefan und seine Augen füllten sich mit Tränen.
«Ich weiß nur, dass er wirklich sehr krank ist und Mami sagt, er brauche eine Operation in einem Spezialkrankenhaus in London.» Aber mein Papa kann sie nicht bezahlen, also möchte ich mein Geld dafür nehmen.
«Wie viel hast du?», fragte der Bruder des Apothekers.
«Fünf Franken und dreißig Rappen», antwortete Stefan kaum hörbar. «Und das ist alles Geld, was ich habe, aber ich kann mehr holen, wenn ich es muss.»

«Nun, was für ein Zufall», lächelte der Mann. «Fünf Franken und dreißig Rappen – genau der Preis für ein Wunder für kleine Brüder.»
Er nahm Stefans Geld in eine Hand und mit der anderen Hand ergriff er die die Hand des Jungen und sagte:
«Zeige mir, wo du wohnst. Ich möchte deinen Bruder sehen und deine Eltern treffen .
Wir wollen mal sehen, ob ich das Wun- der habe, das du brauchst.»
Dieser gut angezogene Mann war Dr. Eric Dangoor, ein Chirurg, spezialisiert auf Neuro-Chirurgie.

Dann ging alles sehr schnell. Die Reise wurde bezahlt, die Operation kostenlos durchgeführt und es dauerte nicht lange, da war Michael wieder zu Hause und es ging ihm gut.
Mami und Papa erzählten glücklich von den Ereignissen, die sich so gut gefügt hatten.
«Diese Operation», flüsterte seine Mama, «sie war ein wirkliches Wunder.
Ich würde gern wissen, was sie wohl gekostet hat.»
Stefan lächelte. Er wusste genau, wie viel ein Wunder kostet ...

Fünf Franken und dreißig Rappen ... und der Glaube eines Kindes.
Käthi Kaufmann-Eggler (gelesen auf facebook)
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